Alba Berlin hat Große Ziele!

Feb 13, 2023

Alba zwischen Liga und Pokalfinale: „Bloß nicht schonen“

In der Bundesliga bleibt Alba weiter Spitzenreiter und tankt eine Woche vor dem Pokalfinalturnier Selbstvertrauen. Zuvor wartet aber mit Crailsheim eine andere Herausforderung.

Eine kontrastreiche Woche liegt hinter Alba, nun wollen die Berliner die Intensität aufrechterhalten bis zum ersten möglichen Titelgewinn. Dem Euroleague-Debakel am Mittwoch gegen Olympiakos Piräus folgte am Samstagabend ein wichtiger Erfolg in der Basketball-Bundesliga gegen die EWE Baskets Oldenburg. „Wir schaffen es immer wieder, auch wenn wir mal in einem Loch sind, uns herauszuarbeiten“, sagte Flügelspieler Louis Olinde nach dem 89:81-Heimsieg gegen die Niedersachsen.

Die europäischen Frusterlebnisse konnte Alba in dieser Saison bisher stets verkraften. „Letztlich verhindern wir einen Lauf und das sich etwas festsetzt“, sagte Manager Marco Baldi. In der Euroleague sind die Berliner nach zuletzt sechs Niederlagen in Serie Schlusslicht, in der Bundesliga nach zehn Siegen in Serie weiter Tabellenführer. „Deshalb sind diese Spiele auch so wichtig. Es geht es vor allem darum, wieder Selbstbewusstsein aufzubauen“, sagte Spielmacher Jaleen Smith.

Denn in einer Woche steht schon der erste Saisonhöhepunkt an: Das Pokal-Final-Four in Oldenburg. Alba spielt im Halbfinale gegen den Dauerrivalen FC Bayern München, das andere bestreiten Oldenburg und Ludwigsburg. Deshalb war der Sieg gegen die Gastgeber auch ein Signal. „Wir wollen die Bayern schlagen und dann ist das ein mögliches Finale. Natürlich fühlt sich das gut an“, sagte Olinde.

Doch zuviel an den Pokal zu denken, könnte auch gefährlich sein. Denn zuvor muss der Tabellenführer aus der Hauptstadt am Dienstag bei den Hakro Merlins Crailsheim (20.30 Uhr/Magentasport) antreten. „Bloß nicht anfangen, irgendwas zu schonen oder schon an das Wochenende denken. Denn das geht immer nach hinten los“, warnte Baldi. Deshalb fordert er wieder volle Intensität. „Anders können wir nicht. Sonst verlieren mehr, als möglicherweise ein Spiel.“

Gegen Oldenburg war die nötige Intensität wieder da. „Das war eine Klasse-Energieleistung. Erstaunlich, wie wir immer wieder die Energie und die Mentalität finden dagegenzuhalten“, lobte Baldi das Team. Das Selbstvertrauen, das gegen Piräus noch fehlte, war plötzlich wieder da. Auch in engen Phasen blieb Alba ruhig. „Wir hatten nie das Gefühl, es aus der Hand zu geben. Wir haben immer, wenn es drauf ankam, gepunktet“, betonte Olinde.

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