Hertha Pleite in Dortmund

Feb 20, 2023

Oje, oje, oje! Hertha kassiert die fünfte Pleite im sechsten Spiel nach der Winterpause! Die Berliner verlieren in Dortmund 1:4 und rutschen auf Abstiegsplatz 17 ab. Bei Hertha brennt es lichterloh.

Marco Richter: „Das ist alles nicht so einfach für den Kopf. Wir haben alles reingeworfen, doch es hat in der letzten Konsequenz gehakt.“

Die zwischenzeitliche Hertha-Hoffnung, mit dem Rauswurf-Impuls von Manager Fredi Bobic die Wende zu schaffen, ist schnell verraucht.

Diese Hoffnung war vor einer Woche nach dem ersten Sieg im neuen Jahr beim 4:1 gegen Gladbach aufgekeimt. Hertha-Coach Sandro Schwarz (44) setzt deshalb in seinem 100. Bundesliga-Spiel auch in Dortmund wieder auf diese Sieger-Startelf.

Doch die Hertha-Hoffnung verraucht blitzschnell!

Einige der 3000 Fans im Gästeblock zünden beim Anstoß einen großen Nebeltopf, das ganze Stadion ist vernebelt. Das Spiel muss minutenlang unterbrochen werden. Und Hertha verliert den Durchblick!

Auf dem Platz zündet nur der BVB, der durch den Sieg mit Bayern und Union in der Spitze gleichzieht!

Einen abgerutschten Schuss von Kapitän Marco Reus schiebt Adeyemi elegant mit der Hacke zum 1:0 für den BVB rein (27.).

Vier Minuten später sprintet Adeyemi Herthas Uremovic davon, Malen verwandelt die Flanke zum 2:0 (31.). Bitter für den BVB: Adeyemi verletzt sich dabei, muss mit Verdacht auf Faserriss im Oberschenkel raus (siehe Rand).

Hertha verballert im ersten Durchgang vier gute Chancen. In der zweiten Hälfte ist dann der erste Schuss drin. Tousart macht das 2:1 (46.)!

Der Franzose erobert den Ball selbst an der Mittellinie gegen Ex-Herthaner Wolf, läuft durch und nagelt die Vorlage von Serdar aus acht Metern unter die Latte!

Hertha hat etwas Hoffnung, doch der BVB zieht kurz an und erstickt diese im Keim! Erst schlenzt Reus einen Freistoß aus 18 Metern zum 3:1 rein (76.). Herthas 14. Gegentor nach Standards. Dann schießt Julian Brandt das 4:1, sein achtes Tor gegen Lieblingsgegner Hertha (90.).

Trainer Schwarz: „Wir haben sehr viel investiert. Wir waren aktiv und widerstandsfähig. Das ist der Weg! Die Effizienz war der ausschlaggebende Punkt, Dortmund hatte sie, wir nicht. Ärgerlich.“

Jetzt steigt der Druck!

Richter: „Jetzt kommt ein Sechs-Punkte-Spiel gegen Augsburg.“ Stürmer Florian Niederlechner: „Die Situation ist nicht einfach. Das nächste Spiel müssen wir gegen Augsburg gewinnen.“

Damit die Hoffnung auf den Klassenerhalt nicht endgültig verraucht

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